Kinderhilfe Nepal e.V.


Unsere Arbeit in Nepal

"Kinderhilfe Nepal" ist ein vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannter Verein, der das Ziel hat, die Schulausbildung und die Erziehung von Kindern in Nepal zu fördern. Das Projekt kümmert sich um rd. 300 Kinder von drei Slumgemeinschaften in Kathmandu. Ein Kindergarten sorgt für die Kinder, während die Mütter bei der Arbeit sind. Es wurde ein Gesundheitsposten eingerichtet, der für die Gesundheit der Kinder und Mütter sorgt. Außerdem bekommen alle Kindern täglich ein mit Mineralien und Vitaminen angereicherten Milchbrei.

Die Kinder, die noch nie in der Schule waren, werden in unseren Klassenzimmern alphabetisiert, damit sie nach einem Jahr in die staatliche Schule gehen können.

Kinderhilfe Nepal verteilt außerdem Trinkwasser und organisiert Gesundheitsaufklärungsprogramme für die Mütter.

Seit dem großen Erdbeben im April 2015 kümmert sich der Verein um das Dorf Mudhku in der Nähe von Kathmandu, in dem bisher zwanzig Häuser für die Erdbebenopfer gebaut wurden.

Der Verein arbeitet mit dem nepalesischen Verein "Nepal Association for Children´s Care and Education" zusammen, der zu diesem Zweck gegründet wurde. Das Projekt entstand während unseres zweiten Besuchs in Nepal im April 1989 aus dem Wunsch der absoluten Armut, die einem großen der nepalesischen Bevölkerung betrifft, nicht ohnmächtig und tatenlos gegenüberzustehen, sondern eine direkte und möglichst wirksame Hilfe zu leisten.

Das Leben in Nepal ist schwierig. Das Land liegt eingeschlossen zwischen Indien und China und ist dadurch von ihnen abhängig. Der Tourismus, die wichtigste Einnahmequelle, bringt große Probleme mit sich: z. B. die Umweltzerstörung durch das unüberlegte Trekking in den Bergen. 90% der Bevölkerung lebt auf dem Lande. Die Männer versuchen sich als Träger für die Touristen zu verkaufen und die Frauen werden allein mit der spärlichen Ernte nicht fertig. Die Inflation wächst und politische Unruhen erschweren das Leben des Volkes.

Die staatlichen Schulen bieten keinen vernünftigen Unterricht. Deshalb floriert eine Unmenge von Privatschulen unterschiedlichen Niveaus, die ein Riesengeschäft durch die Schulgebühren machen.

Die Kosten des ganzen Projekts in Nepal betragen monatlich etwa 5000 Euro. Informationskosten sowie die Kosten aller Besuche in Kathmandu trägt Elisabeth Montet seit der Gründung des Vereins selbst, und die ganze Summe des gespendeten Geldes geht an das Projekt.

Alle vier Monate schicken wir einen Informationsbrief an alle Spender, die Ende des Jahres eine bei der Steuererklärung absetzbare Spendenquittung bekommen.

Herzlichen Dank im Namen "unserer" Kinder an alle, die uns bis jetzt unterstützen. Jeder, der "Children´s World" und die Arbeit in der Lebensgemeinschaft der Slums kennenlernen will, wird in Kathmandu mit Freude erwartet.

Mit herzlichen Grüßen.

Elisabeth Montet

P.S.: Sie können die Entwicklung unseres Projektes in unseren Rundschreiben verfolgen mit denen wir regelmäßig über unsere Arbeit vor Ort und die Verhältnisse in Nepal informieren