Dharmapala Thangka CentreTibetische Antiquitäten


Altes tibetische Klosterurunde

Gesamtansicht Oberer Teil Texte in Lhantsa Script, U Me Script und Gyuk-Yig script in drei Reihen Fünf der acht tibetischen Glückssymbole Drei Reihen Text in unterschiedlichen Schriften [1] Drei Reihen Text in unterschiedlichen Schriften [2] Mittlerer Teil der Urkunde Linie 10 belegt, dass das Dokument im Kloster Rebkong in Amdo [Ost Tibet] entstand Rückseite Rebkong Kloster in Amdo / Ost Tibet

Dieses alte tibetische Dokument wurde nicht auf Papier sondern auf Leinwand geschrieben und bemalt was seine Bedeutung unterstreicht.

Titel [oben im Kopf des Dokuments]: mNyam med shakya senge'i skyu brnyan bzhengs pa'i dkar chag. Übersetzung: "Inhaltsverzeichnis einer errichteten Statue des Löwen [aus dem Geschlecht] der Shakya"

'sku brnyan' bezeichnet normalerweise eine Statue, kann sich aber auch generell auf eine Abbildung beziehen. Bei diesem Dokument ist es aber sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Statue gehandelt hat.

Die bereits erwähnte Überschrift besagt, dass es sich um ein "Inhaltsverzeichnis" oder einen "Katalog" [= dKar chag] einer Shakyamuni-Statue handelt. Vermutlich wurde eine große Statue errichtet. Der Text führt auf, welche Gegenstände als Weihegabe beigegeben wurden und möglicherweise wer dafür gespendet hat.

Im Kopf des Dokuments finden sich fünf Abschnitte, die jeweils mit einer Zeile in großer Lhantsa Schrift beginnen. Darunter steht in der nächste Zeile die Übersetzung in tibetischer U Me Schrift gefolgt von einer dritten Zeile in der kopflosen gyuk-yig Schrift. Der erste Abschnitt enthält in den ersten beiden Zeilen das Mantra 'Oh Mane Padme Hum' und in der folgenden dritten Zeile den Titel. Die folgenden Abschnitte enthalten Lobpreisungen Buddhas.

Aus dem Text [Zeile 10 von 35 = "gSer mo ljongs - Rebkong Sermo Jong" - Übersetzung: Diese Urkunde entstand im Kloster Rebkong] geht hervor, dass das Dokument anläßlich der Fertigstellung einer großen Buddha Statue entstand. Das Kloster Rebkong liegt in der Ortschaft Tongren in Amdo [Ost Tibet]. Eine derartige Urkunde stellt eine große Rarität dar, denn fast alle ähnlichen Objekte wurden während der chinesischen Besetzung Tibets ab 1949 zerstört. Im Gegensatz zu geraubten Statuen oder Thangkas wurde ihnen von den chinesischen Invasoren kein Wert beigemessen. Auch Tibeter nahmen solche Objekte nicht mit auf ihre Flucht. Sie hatten ohnehin kaum Zugang zu Ihnen, denn solche Urkunden befanden sich nicht in ihren Händen sondern wurden nur in den Klöstern verwahrt.

Leider befindet sich im Text kein Hinweis auf das Entstehungsdatum. Es dürfte vermutlich im 18. oder 19. Jahrhundert gelegen haben.

EigenschaftWert
Maße: 46 x 135 cm
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