Dharmapala Thangka CentreSchool of Thangka Painting


Geräucherte Thangkas

Geräucherter  Milarepa Thangka Vergleich vor und der  Räucherung

Aufgrund der hohen Preise für antike Thangkas, werden diese Rollbilder leider häufig gefälscht. Unter anderem wird sich dabei einer Technik bedient, die die Thangkas künstlich altern lässt. Um dies zu erreichen, werden die Bilder geräuchert. Der dabei benötigte Rauch wird durch das Verbrennen einer Mischung aus Sägespänen und Knochen erzeugt. Eine gleichmäßige Färbung der Bilder lässt sich so aber nur sehr schwer erreichen, außerdem sind die so gefälschten Thangkas noch lange Zeit am intensiven Rauchgeruch zu erkennen.

Im Dharmapala Center werden selbstverständlich keine antiken Thangkas gefälscht, aber durch eine Weiterentwicklung des Verfahrens besteht jetzt die Möglichkeit, jedes fertige Rollbild nachträglich speziell zu behandeln, um es in einen wählbaren Umfang [leicht, mittel und stark] durch einen feinen, gleichmäßigen Rauchton einen antiken Charakter zu verleihen.

In dem besonderen Rauchverfahren werden die Thangkas dazu je nach gewünschter Intensität der Verfärbung 12 - 48 Stunden in einem speziellen Behälter dem Rauch von Hunderten von Räucherstäbchen ausgesetzt. Im Gegensatz zur Holz- oder Knochenräucherung wird dabei die gesamte Oberfläche des Bildes verfärbt. Außerdem wird der unangenehme und lang andauernde Rauchgeruch der Bilder vermieden.

Das erste Beispiel oben zeigt einen Milarepa Thangka vor und nach der Behandlung. Die gewählte Intensität der Verfärbung ist hier hoch. Bitte berücksichtigen Sie, dass das Foto nicht das exzellente Ergebnis des Rauchverfahrens wiedergeben kann. Das zweite Foto zeigt ein kleines Cintamani Tsagli vor und nach der Räucherung.