Dharmapala Thangka CentreSchool of Thangka Painting


... und 58 zornvolle Gottheiten des Bardo

... and 58 wrathdul deities of Bardo

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Dieses Thangka stellt die 58 zornvollen Gottheiten des Bardo dar. Die hundert friedvollen und zornvollen Gottheiten sind in der tibetischen Kunst äußerst populär.

Der dunkel rotbraune, geflügelte Chemchok Heruka mit drei Köpfen, sechs Armen und vier Beinen umarmt seine leuchtend blaue Gefährtin in sexueller Vereinigung. Er ist die zornvolle Form Samantabhadras, des ursprünglichen Buddha der Nyingma-Schule, der in seiner friedvollen Form in der Mitte in einem kleinen Kreis oberhalb des Kopfes von Chemrok Heruka abgebildet ist. Vor einer nur angedeuteten Landschaft erscheinen zahlreiche Gottheiten, in denen die vorüber ziehenden Visionen des Bardo, der Phase zwischen Tod und Wiedergeburt, dargestellt sind.

Das Bardo Thödol ist im Westen allgemein als "Tibetisches Totenbuch" bekannt. Im Bardo erscheinen diese Visionen aus dem Bewusstseinsstrom des Verstorbenen. In den oberen Bildbereichen sieht man die friedvollen Gottheiten, deren Visionen gleich zu Beginn des Nachtod-Zustandes erscheinen sollen.

Im mittleren Bereich des Bildes, um die zentrale archetypische Heruka-Gottheit herum, sind die fünf Heruka-Buddhas als zornvolle geflügelte Gottheiten mit ihren Gefährtinnen, den acht Kerimas, vier tierköpfigen Schutzgottheiten und acht tierköpfigen Dakini-Göttinnen versammelt. Das Bild zeigt u.a. die tierköpfigen Göttinnen der vier Weltenvierte [tib. wang-chukma] und vier weitere tierköpfige Schutzgottheiten zu sehen. Alle diese zornvollen Gottheiten folgen den friedvollen Gottheiten.

Unten links steht Rahul, der Planetengott, er zu den vielen Gottheiten, die über den tantrischen Hinduismus in den buddh. Pantheon in Tibet und der Mongolei gelangten. Seine Natur ist widersprüchlich, denn als Herrscher der Planeten besitzt er einen bedeutenden Platz im Göttergemeinschaft der Nyingmapas und wird im allgemeinen als Schützer des Glaubens in Tibet und in der Mongolei angesehen. Er ist aber als Überwinder von Krankheiten. Bei Finsternissen von Sonne und Mond verschlingt er beide.

Rahul besitzt einen Schlangenkörper mit einem großen, weit aufgerissenen Maul auf seinem Bauch, aus dem Krankheiten entweichen. Körper und Arme sind mit 1000 Augen bedeckt. Seine neun zornvollen Köpfe tragen Schädelkronen und werden von einem Rabenkopf überragt, der die religiöse Lehre schützt und dessen Schatten nachgesagt wird, dass er Schlaganfälle verursacht. Rahul lehnt sich zurück, um seinen Bogen zu spannen und einen Pfeil in das Herz eines jeden zu schießen, der sein religiöses Gelöbnis brechen will.

Das Rollbild gehört der koreanischen Hahn Sammlung und ist in "Art of Thangka - Vol. 4, Nr. 11, Seite 35 veröffentlicht.

Ein besonderer, vor allem in der Nyingma-Schule zu findender Typ von Thangkas ist die Dar-stellung des sog. bardo oder Zwischenzustands, welcher ausführlich in dem berühmten Tibeti-schen Totenbuch beschrieben wird. Bardo-Malereien (Nr. 60) zeigen die verschiedenen For-men von Gottheiten, die sich dem geschärften Bewußtsein eines Wesens im Zwischenzustand nach dem Tod und vor der Wiedergeburt offenbaren. Das in Tibet sehr weit verbreitete Toten-buch leitet zum Verständnis und zur Übung des Geistes an. Es dient der Vorbereitung auf den Nachtod-Zustand und der Hilfestellung beim Erreichen einer guten Wiedergeburt. Das sind aber schon sehr fortgeschrittene Praktiken, die einen breiten und soliden Kenntnisstand der buddhistischen Prinzipien und Erlösungslehren voraussetzen the wrathful deities of the bardo is that of having animal heads with human bodies Finally, the awareness-body comes face to face with the rest of the crew, the 28 powerful Animal-headed Deities who are enjoying their sumptuous banquet of corpses, internal organs, and blood. Their purpose is to help consciousness to overcome any remaining false ideas and karmic hindrances so that it may be freed from all passions and attachments. Bardo Intermediate state (Sanskrit, antarabhava; Chinese, zhongyou; Tibetan, bardo) is the interim between death and the next birth. The term refers both to the postmortem state of transition and to the subtle entity that abides in that state. During the early period of Buddhism in India, the status of the intermediate state between lives was a subject of some controversy. The doctrine was not accepted by some early Buddhist schools, including the THERAVADA, Vibhajyavada, MAHASAM GHIKA, and MAHIS´ASAKA. The schools that accepted some version of the theory were the Sarvastivada, SAUTRANTIKA, Sam mitiya, Purvas´aila, and Darstantika.
EigenschaftWert
Maße: 40 x 57 cm
Preis: auf Anfrage
Versand: Paketversand aus Nepal oder Deutschland
Farbe: Farbige Version
Material: Natürliche Mineral Farben