Dharmapala Thangka CentreSchool of Thangka Painting


1.50 Fünfunddreißig Buddhas der Sündenvergebung [3]

Gesamtansicht Erklärung nächstes Detail  Detail 3: Dipankara Detail 4: Shakyamuni Detail 5: Maitreya Detail 6:  Radmapadma - Vajradhara - Varunadeva Detail 7:  White Tara Detail 8: Surikrantasni - Samantabhadra - Srinanda Detail 9: Grüne Tara Detail 10: Amogadharsin - Vajrasattva - Nagesvara Detail 11 *] Detail 12 *] Detail 13: Vimala -  Zhambala - Varuna Detail 14: Sumarsikirtitanamasri - Avalokiteshvara -  Kusumasri Detail 15: Kusumasri - Tseringma - Brahmajyodis Detail 16 *]

Fünfunddreißig Buddhas der Sündenvergebung

Auf Thangkas und Klosterwänden findet man häufig die 35 Buddhas der Sündenvergebung [oder auch des Sünden- oder Schuldbekenntnisses], deren Körperfarben die Farben eines Regenbogens aufweisen können und die alle in »dhyanasana« [Meditationshaltung] um die zentrale Figur des Buddha Shakyamuni gruppiert sind und durch ihre Vielfachheit dessen zahlreiche Aspekte verkörpern.

Der Ursprung dieser Darstellung ist in der Volksregion verankert und wurde später vom tibetischen Buddhismus für die monatlich gemeinsam abzuhaltende Sündenbekennung der Mönche eines Klosters [Sanskrit »aptittadesanavidhi«, tib. »ltung ba bshags pa´i cho ga«] übernommen.

Diese 35 Buddhas gehören zum Kreis der 1000 Buddhas, die in einem alten Sanskrit Text [Beichthandbuch] erwähnt sein soll, der bereits im 7. Jahrhundert nach Tibet gebracht wurde. Es zählt 35 Verstöße gegen de buddhistische Ethik auf und benennt Buddhas, die für jeden einzelnen Verstoß eine Methode rascher Abgeltung wssen. gegen. Dieses Werk »Bhadra Kalpika« Sutra [tib. »mDo´sde bskal bzang«] wird auch »Leitfaden zum glückliche Zeitalter« genannt, weil in ihm 1000 Buddhas erscheinen, um den von irdischen Nöten geplagten Lebewesen zu helfen.

Die 35 Buddhas erscheinen symbolisch als Gegenbilder zu den Hauptvergehen menschlichen Dankens und Handelns. Sie sind keine historischen Persönlichkeiten, sondern symbolische Buddhas. Sie repräsentieren die vielen Aspekte der Buddhanatur, der Weisheiten, Eigenschaften und Tugenden eines Buddha, die hier in symbolischen Gestalten dargestellt werden.

Diese 35 Buddhas sind die wesentlichen Gottheiten die eines Bußritus [Tib.: »ltung bzhags«], des »Upalipariprccha« Textes, [ein Teil des »Maharatnakuta« Sutras].

Aufgrund der großen Verbreitung dieses Bußrituales, wurden die 35 Buddhas zu einem sehr beliebtes Motiv in der Thangkamalerei. Es entwickelten sich zwei verschiedene ikonografische Darstellungen. Die erste basiert auf einem Leitfaden des Begründers der Gelbmützen Tsong Kha Pa mit dem Namen »Sangs rgyas so lnga´i mngon rtogs dang lha sku´i phyag tshad«. Die zweite stammt aus dem »Bodhypattidesanavrtti« Text, der auf Nagajuna zurückzuführen ist. Dementsprechend wird die erste Darstellung in erste Linie von den »dGe lugs pa« [»Gelbmützen«]und die zweite von den drei anderen Hauptschulen des Tibetischen Buddhismus verwendet. Es gibt aber durchaus Abweichungen von dieser Einteilung.


*] Die Details 11, 12 und 16 zeigen jeweils vier Buddhas oder Gottheiten. Aufgrund des begrenzten Platzes konnten ihre Namen dort nicht angegeben werden. Hier können Sie sie jedoch nachschlagen.

EigenschaftWert
Maße: 55 x 145 cm
Preis: auf Anfrage
Versand: Paketversand aus Nepal oder Deutschland
Farbe: Farbige Version
Material: Natürliche Steinfarben
Hohe Auflösung: Anzeige [4.6 MB, 1432 x 3776 px.]