4.14 White Tara [3]

1 2/5 inches / 36 cm

Tara's name means "One Who Saves". Her compassion for living beings, her desire to save them from suffering, is said to be stronger than a mother's love for her children. As Manjushri is the celestial Bodhisattva who represents the wisdom of all Buddhas and Avalokiteshvara is the one who represents all their compassion, Tara is the Bodhisattva who represents the miraculous activity of all the Buddhas of past, present, and future.

The White Tara is born from the tears of Avalokiteshvara. She has a third eye on her fore-head, symbolising her direct vision of the unity of ultimate reality simultaneous with her two eyes seeing the dualistic relative world of beings.

Her right hand is extended down in the boon-granting gesture, with another eye in its palm, symbolising that her generosity is always accompanied by perfect wisdom.

Her left hand is raised in the gesture of granting refuge in the Three Jewels of Buddhism the Buddha (Teacher), the Dharma (Teaching), and the sangha (Community). She holds the stem of a triple lotus, its bud, bloom, and closed flowers symbolising the Buddhas of past, present, and future.

Her crossed legs signify her immovability from contemplative union with Nirvana, while the eyes in the soles of her feet symbolise her continuing awareness of living beings' plight. She has an elaborate jewelled crown and full royal ornaments, her naked torso alert and majestic in a pose of power gracefully at its ease.

In Tibet, White Tara is associated with the 7th-century Tang princess Wen Cheng, the wife of King Songtsen Gambo, who brought the famous Jowo statue of Shakyamuni to Tibet and was instrumental in constructing the Jokhang, the great temple in Lhasa  

Der Name "Tara" bedeutet: "Eine, die rettet". Von ihrem Mitgefühl für Lebewesen, ihrem Wunsch, sie aus dem Leiden zu befreien, heißt es, es sei stärker als die Liebe einer Mutter zu ihren Kindern. So wie Manjushri der himmlische Bodhisattva ist, der das Wissen aller Buddhas repräsentiert, und Avalokiteshvara derjenige, der all ihr Mitleid vereint, so ist Tara die Bodhisattva, die die wunderhafte Tätigkeit aller Buddhas des vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Zeitalters widerspiegelt.

Die Weiße Tara ist aus  aus den Tränen des Avalokiteshvara geboren.  Sie hat ein drittes Auge auf der Stirn, das ihre direkte Wahrnehmung der Einheit der höchsten Wirklichkeit symbolisiert, wobei sie gleichzeitig mit ihren beiden anderen Augen die dualistische und relative Welt der Lebewesen wahrnimmt. Ihre rechte Hand ist in der Geste der Gunstgewährung nach unten ausgestreckt. In diesem Handteller ist ein weiteres Auge, das anzeigt, daß ihre Großzügigkeit immer von vollendeter Weisheit begleitet ist. Ihre linke Hand ist in der Geste der Haltens des Dreifachen Lotos erhoben, hier hält sie auch den Stiel eines Dreifachen Lotos. Lotosfrucht (hier die wieder geschlossene Blüte), Blüte und Knospe symbolisieren die Buddhas der Drei Zeiten - der Vergangenheit (Dipankara), der Gegenwart (Shakyamuni) und der Zukunft (Maitreya).

Die überkreuzten Beine der Tara unterstreichen ihre Unerschütterlichkeit in der kontemplativen Vereinigung mit Nirvana, während die Augen in ihren Fußsohlen symbolisieren, daß sie sich der verzweifelten Lage der lebenden Wesen immer bewußt ist. Sie trägt eine ausgearbeitete Juwelenkrone und viel königlichen Schmuck; ihr nackter Torso, wachsam und majestätisch, zeugt von einer zufriedenen Pose der Macht.

In Tibet wird die Weiße Tara mit der im 7. Jh. lebenden Tang-Prinzessin Wencheng assoziiert, der Gemahlin des Königs Songtsen Gampo, die die Jowo-Statue des Shakyamuni nach Tibet brachte und maßgeblich am Bau des Jokhang, des großen Tempels in Lhasa, beteiligt war.

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