15.8 Vajra Yogini Mandala [1]

18 x 18 inches | 45 x 45 cm

A yogini [or dakini] is the most important female principle, representing the ever changing flow of female energy. In tantric Buddhism, dakinis are the guardians of teachings and are considered the supreme embodiments of wisdom. The dakini can help change human weakness into wisdom and understanding. 

Dakinis, a class of semigoddesses who play an important rule in Buddhist iconography and mythology, are the female versions of the male dakas. In Tibetan the word "daka" [dpa´ po] means hero or wise man and dakini is the female counterpart. The Tibetan expression for dakini [mkh´a ´gro ma] literally means "sky-walking woman” and hence the common believe that a dakini can fly. The expression is also used, however, as a synonym for prajna; therefore, as the embodiment of wisdom. Every goddess may be regarded as a dakini. Both dakas and dakinis occur frequently in Tibetan literatur, though the latter predomonate.

The expression of dakini is further used to designate the female partner in the tantric initiation, and thus she can be both human and superhuman. Furthermore the dakinis usually act as spiritual guides to the mahasiddhas.

Her crown is made of five dried human heads. Her right hand holds a skull cup with blood inside. Her long necklace is made of fifty dried human skulls. The esoteric dakini of this Thangka steps triumphantly on the personifications of desire, called "Dushenma". Her Vajra topped magic staff ["khatvanga"] leans against her left shoulder, and a necklass made of fifty dried human skulls loops don to her knees. Se is surrounded by a flaming aureole [representing wisdom] flanked by a circle of 45 human skulls. On the four petals of central lotus four additional dakinis are dancing. 

The combiniation of the two triangles symbolises the unification of the male and female principle.

Die Yogini [oder auch Dakini] symbolisiert den ständigen Wandel der weiblichen Energie. Im tantrischen Buddhdismus stellen sie die Schützerinnen der Unterweisungen dar. Die Dakini kann dabei behilflich sein, menschliche Schwächen in Weisheit und Verständnis umzuwandeln. 

Die Dakinis gehören zu der Gruppe von Halbgöttinnen. Sie spielen eine bedeutende Rolle in der buddhistischen Ikonography und Mythologie. Sie sind das weibliche Gegenstück zu den männlichen "Dakas". Das Wort "daka" [dpa´ po] bedeutet im tibetischen "Held" oder "weiser Mann" und die Dakini ist die weibliche Entsprechung dazu. Wörtlich aus dem Tibetischen übersetzt heißt Dakini "Himmelswandlerin", demzufolge wird alllgemein davon ausgegangen, dass Dakinis fliegen können. Der Begriff Dakini wird auch als Synonym für Prajna, [Verkörperung von Weisheit] verwendet. 

Die besondere Aufgabe der Dakinis besteht darin, dem Yogin die Geheimsprache der tantrischen Bücher zu erklären. Außerdem belehren sie ihn, wie paranormale Fähigkeiten ["siddhi"] zu erlangen sind oder zeigen dem Suchenden Höhlen, in denen frühere Meister für spätere Zeiten verfaßte Schriften versteckt haben. 

Die Dakini-Krone besteht aus fünf getrockneten menschlichen Schädeln. Sie hält den Khatvanga Stab in ihrer linken Armbeuge, der mit einem Vajra an der Spitze gekrönt ist. Um ihren nackten, roten Körper trägt sie eine Kette aus fünfzig menschlichen Schädeln. Mit Ihrem linken Fuß steht sie auf Dushenma, der Personifizierung der Begierde. Der großer Feuerkranz hinter ihr symbolisiert  ihren Weisheitsaspekt. Auf dem Thangka ist die zentrale Yogini von einem Kreis mit 45 menschlichen Schädeln im Zentrum von vier Lotusblättern umgeben. Darauf sind weitere vier weitere tanzende Dakinis zu erkennen.

Die beiden sich vereinigenden Dreiecke stehen für die Vereinigung des männlichen und des weiblichen Prinzips. Beide Dreiecke sind untrennbar miteinander verbunden. 

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