4.58 Bodhisattva Manjushri [4]

16 x 21 3/5 inches | 40 x 54 cm

Mañjushrî is an ancient Buddha who vowed to emanate throughout the universe as the always youthful, princely  Bodhisattva of Transcendent Wisdom. His special purpose is to lead the audiences of the Buddha in the inquiry into the shelf, to  discover the true nature of reality. He is  usually depicted holding the text of the -Transcendent Wisdom [Prajnyaparamita[ Sutra in his left hand and the double-edged sword of analytic discrimination, which cuts through all delusions, in his right.

>Mañjushrî raises his hands in front of his heart in the teaching gesture. He sits comfortable in the pose of ease atop an ornate Iotus pedestal whose base is decorated with winding vines and cavorting lions, probably a reference to the lion mount he sometimes rides. 

Mañjushrî carries with his right hand the double edged sword able to cut through illusion and with his left hand a blooming lotus that supports a volume of the Prajna-paramita Sutra. He is depicted as a youth of sixteen years  in order to convey the Buddhist insight that wisdom is not a matter of mere experience or years, but results from the cultivation of intellectual genius, which can penetrate directly to the bedrock of reality. 

Wisdom is the most honoured virtue in Buddhism, called the Mother of all Buddhas, since only wisdom makes possible the great bliss of total freedom from all suffering that is the goal all living beings. Thus, Mañjushrî is one the most important of all Buddhist deities, the veritable god of wisdom and herald of emancipation.

In the sutras, Mañjushrî has a Pure Land another universe, wherein he manifests himself as the Buddha he actually is. He is in fact a perfect Buddha who vowed to emanate all over the universe as a Bodhisattva to put the hard questions of  the Buddhas on the topics of voidness, freedom, and the nature of the self. But in the popular Tibetan imagination , Mañjushrî has his earthly Pure Land at the magical Five Mountain Paradise [Chinese: Wutaishan; Tibetan: Riwo Tsenga] in north-east China, one of the most, important pilgrimage places for Tibetan, Mongolian, and Chinese Buddhists. 

Der Bodhisattva der Weisheit Manjushri ist auch für den Laien leicht an seinem Schwert der Erkenntnis in der rechten Hand und dem links neben ihm regelmäßig dargestellten tibetischen Buch, das auf Lotosblüten ruht, zu erkennen. Er ist der Herr der Weisheit und gibt denen, die die Lehre des Buddha in der Welt bekanntzumachen suchen, Inspiration und Beredsamkeit. Als Schutzpatron der Gelehrten und Studenten und als Herr der Wissenschaften, namentlich der Grammatik, eröffnet er denen, die ihn anrufen, das Verständnis der Schriften und verleiht ihnen Erkenntniskraft und Gedächtnis.

Mit ihm beginnt das Jahr, dessen erster Tag ihm geweiht ist, und jeder einzelne Tag. Allmorgendlich wird er in Tibet gepriesen, denn er vertreibt mit seinem Flammenschwert die Dämonen der Finsternis, bringt Licht und ermöglicht den Anfang. Vor jedem geistigen Unternehmen ist es gut, seiner zu gedenken. Ausserdem ist er der himmlische Architekt, der den irdischen Baumeistern eingibt, wie würdige Tempel zu errichten sind.

In Tibet werden Mönche mit überragender Gelehrsamkeit oft als Teilwiedergeburt Mañjushrîs angesehen. Die Nepalesen sehen in ihm den Wegbereiter ihrer Kultur. Der Legende nach hat Mañjushrî in Nepal eine Insel mit einem Heiligtum inmitten eines Sees voller Ungeheuer vorgefunden. Mit einem Schlag seines Schwertes habe er darauf die Bergkette nach Süden geöffnet, das Wasser zum Abfließen gebracht und so das Tal und den Zugang zum Heiligtum trockengelegt. Bei dem Tal handelt es sich um das heutige Kathmandu-Tal. Das Heiligtum ist der berühmte Stupa von Svayambhunat, der in ganz Nepal von Hindus und Buddhisten verehrt wird.

Der Bodhisattva der Weisheit wird auch in China hoch verehrt, er soll sogar seinen Wohnsitz auf einem fünfgipfeligen Berg Wuhai in der westchinesischen Provinz Shansi haben. Von hier aus soll er die Buddhalehre in das Reich der Mitte eingeführt haben.

Die frühesten Erwähnungen Mañjushrîs stammen aus dem 2. Jahrhundert nach Christus. Seine äußere ikonographische Festlegung ist dagegen wesentlich jünger. Es gibt 20 verschiedene Darstellungsformen von Mañjushrî, von denen die mit dem flammenden Schwert in seiner Rechten die mit Abstand häufigste.

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